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14. März 2015 / 14 mars 2015

5. BalFolk in Hof

 
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5. Bal Folk in Hof

Zum fünften Mal fand in der Hofer Waldorfschule ein BalFolk statt, ein Mitmach-Tanzabend der besonderen Art. Bereits um 17 Uhr konnte man in einem Workshop Paartänze üben. Monsieur Pharizat, in seinem Zivilberuf Präsident des Maison de Jeunesse et Culture MJC (Jugend- und Kulturhaus) in Besançon, gab sein fundiertes Wissen um traditionelle Tänze an die Teilnehmer weiter. Er war auf Einladung von Anne Oertel mit drei Musikern des ALISON QUARTET extra für diesen Abend aus Frankreich angereist.
Die französische Tanzstunde war jedoch nur der Anfang, denn der zweite Teil des Abends war für die französischen Musiker reserviert.

Gestärkt nach einem gemeinsamen Buffet hatte die Gruppe Klangschnitz keine Probleme die Tanzfläche zu füllen.

Auf der Tanzfläche

Ankündigung der Gruppe

Wie viel Musikbegeisterung muss man haben, nach einer langen Anreise noch die Tanzgäste mit handgemachter Musik zu erfreuen? Die Begeisterung war aber auch den Veranstaltern anzusehen, denn das erste Mal in fünf Jahren war es gelungen eine französische Gruppe einzuladen.

Vorstellung der Gruppe

Anne Oertel, die Entdeckerin der Gruppe ALISON QUARTET, stellte die Musiker vor.


Mit Gitarre, einer singenden Geige, Klarinette, diatonisches Akkordeon und Flöte zeigten die drei Musikanten ihr Können und führten musikalisch quer durch Frankreich, von der Bretagne (An Dro) bis ins Elsaß (Zwifacher).

Die Anstrengung der fast siebenstündigen Anreise war wie weggeblasen. Das nuancierte Spiel erfreute die Zuhörer, mehr aber noch die Tänzer.

ALISON QUARTET

Jean-Louis Pharizat leitete für 2 Stunden die Tänze an, zeigte Schritte, gab Tipps und dirigierte die Tanzkreise durch die Halle. Sein französischer Charme half über manche Sprachklippen hinweg. Jean-Louis Pharisat führt den Tanz an

Nach kurzem Umbau beschloss eine Session-Gruppe den Abend, der man kaum anmerkte, dass sie erst einmal zusammen geübt hatten.

Viele Gäste des Abends waren sich einig, dass das ALISON QUARTET gerne wieder kommen darf, dann aber etwas länger, damit sie auch ein wenig Zeit haben, die Stadt Hof kennen zu lernen.
Text und Fotos: Herbert Pachsteffl

© Deutsch-Französische Gesellschaft Hof e.V.
Hof, 15.03.2015