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26.02.2011

Hofer Kulturnacht

 
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Beteiligung bei der Hofer Kulturnacht mit dem Hip-Hop-Tänzer Adam Alli aus Villeneuve mit seinem Solo-Programm "Humanité Artificielle - künstliche Menschheit"

Adam Alli Kulturnacht 2011
(Auszug aus der Zeitschrift VILLENEUVE INFOS _ numéro 113 _ décembre 2010 / janvier 2011)

ADAM ALLI,
DE L'OMBRE
À LA LUMIÈRE

Adam Alli, vom Schatten ins Licht)

Von der Straße auf die Bühne, von der Caravelle (Sozialwohnungen) zur Bastille (Theater) … Es ist lange her als sich Adam Alli mit seinen Freunden in leeren Lagerhallen herumtrieb um zu tanzen und die Hip-Hop Stars zu imitieren. … Jetzt, 18 Jahre später hat sich Adam die Sporen des Künstlers erworben.

Zu Beginn lernte er noch von Videoclips, bis er auf den Rapper NeiL aus Villeneuve traf, von dem er viel lernte. Am Anfang war sein Vorbild Michael Jackson, als er später Tanzkurse im MJC (Jugendzentrum: Maison des Jeunes et de le Culture) hielt, wurde er selbst zum Vorbild. Er bildete sich überwiegend autodidaktisch fort, besuchte Workshops, bis er Zaza Disdier bei einer Hip-Hop-Performance in Villeneuve traf. Eine Begegnung, die sein Leben auf dem Kopf stellte.

Tänzer, voller Energie, verlässt Adam Villeneuve mit 21 Jahren um sich der Kompanie "Articulation" von Zaza Disdier anzuschließen, wo sich ihm die Welt des modernen Tanzes öffnet. Neben der Lehre neuer Tanztechniken trifft er andere leidenschaftliche Tänzer, lernt wie man eine Vorstellung entwirft und in Szene setzt. Am meisten gefällt ihm jedoch der Kontakt mit dem Publikum. Ce qu'il " kife le plus est le contact avec le public ". Diese Erfahrungen haben ihn bereichert.
Er sagt: " La danse contemporaine m'a fait ressentir des émotions nouvelles. Elle m'a permis d'évoluer, d'être plus précis. Aujourd'hui, je peux danser aussi bien sur du classique, du contemporain que du hip-hop ".
Der zeitgenössische Tanz hat mir neue Gefühle gezeigt. Er hat mir erlaubt, mich zu entwickeln, präziser zu werden. Heute kann ich genauso zu klassischer Musik tanzen, wie zu moderner als auch zu Hip-Hop.
Nach einem langen Weg bei der Kompanie " Articulation " (Aufführungen " Rêves de Vie (Lebensträume) " 2001 und 2002, " Antigone " 2002, Tournée " La Tête à l'envers (kopfüber)" seit 2001 und " Violenz " 2004, präsentiert Adam heute sein erstes eigenes Werk:
Danse hip-hop tout public
L'homme créa la machine afin qu'elle exécute ses tâches du quotidien. Le rapport de l'homme à la machine est construit. Il passe par différentes étapes où se découvrent de nouvelles sensibilités propres aux êtres vivants. L'homme cherche toujours à la perfectionner à son image, pour qu'elle en devienne presque son égale. Mais à force de trop en vouloir, de trop en demander, elle veut parcourir son propre chemin. Elle développe de nouvelles compétences, de nouvelles capacités, se sentant proche de son créateur. Elle ressent les choses, dégage des émotions diverses : la lassitude du quotidien, l'effort, l'amour, la colère, la joie, la tristesse…
Mais elle est née machine et restera toujours machine.

Künstliche Menschheit (Hip Hop)

    Der Mensch schuf die Maschine, damit sie die alltäglichen Aufgaben erledigt. Die Beziehung des Menschen zur Maschine ist konstruiert. Sie durchläuft verschiedene Etappen in denen man immer neue Gefühle entdeckt, die lebendigen Wesen eigen sind. Der Mensch versucht immer die Maschine seinem Ebenbild noch perfekter anzupassen, so dass sie ihm fast ebenbürtig wird. Aber durch den Zwang immer mehr zu wollen, immer mehr zu verlangen, versucht die Maschine ihren eigenen Weg zu gehen. Sie entwickelt neue Fähigkeiten, neue Tätigkeitsbereiche, fühlt sich ihrem Schöpfer nahe. Sie fühlt Dinge, entwickelt unterschiedliche Emotionen: Der Überdruss vor dem Alltagstrott, Mühsal, Liebe, Wut, Freude, Trauer …, Aber sie ist und bleibt eine Maschine.

    Chorégraphie - Musique - Interprétation ADAM ALLI
    Assistant à la chorégraphie BÉBÉ AING
    Mise en scène ADAM ALLI ET ZAZA DISDIER
    Lumières LUC JENNY

Link zu einem Video über Adam Alli: http://vimeo.com/18436583



© Deutsch-Französische Gesellschaft Hof e.V.
Hof, 11.03.2011